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Unser Handwerk ist immaterielles Kulturerbe

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Im November 2021 erfolgte die offizielle Aufnahme des Handwerks „Historische und dekorative Malerhandwerkstechniken mit traditionellen Materialien“ in das österreichische Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes.

Das Malerhandwerk wird damit als kulturelle Praxis mit lebendiger Tradition verstanden, wie es im UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes in Österreich steht. Über 100 Traditionen sind dort eingetragen und ist somit eine vielfältige Sammlung von Bräuchen, überliefertem Wissen und Können. 

DI Walter Hauser, Landeskonservator des Bundesdenkmalamt schrieb in seinem Empfehlungsschreiben an die UNESCO-Kommission:
"Die Anerkennung der historischen und dekorativen Malerhandwerkstechniken mit traditionellen Materialien als immaterielles Kulturerbe hebt den Stellenwert dieses Handwerks in der Gesellschaft und wäre ein nachhaltig ideeller Beitrag damit das Gewerbe alte wie neue Qualitäten aufleben lassen kann und eine „Marktauglichkeit“ erhalten bleibt. Es wäre ein begrüßenswerter Schritt für eine Zukunft gegen eine wachsende Homogenisierung und Gesichtslosigkeit unseres baukulturellen Erbes. Außerdem stärkt diese Auszeichnung die Motivation in Ausbildung und Lehre innerhalb einer ausreichend großen Berufsgemeinschaft, denn nur so kann die Bewahrung und Weitergabe von Wissen, Erfahrung und Tradition überleben."

Alle Unterlagen zur Aufnahme und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Österreichischen UNESCO-Kommission.

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